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Hundespielzeug gibt es wie Sand am Meer: Bälle, Taue, Plüschtiere, Quietschies, fürs Wasser, zum Kauen, zum Werfen. Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen.

Ist man jedoch Besitzer von kaufreudigen oder kräftigen Hunden, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen: in Nullkommanichts werden Plüschspielzeuge in ihre Einzelteile zerlegt, Quietschspielzeugen wird mit chirurgischer Präzision der Quietscher entfernt und der geworfene Ball ist mit einem Happs zerteilt.

Das ist nicht nur ärgerlich für den Geldbeutel des Zweibeiners, sondern auch gefährlich für den Hund. An Kleinteilen kann er sich verschlucken, Hartplastik kann sich in den Gaumen schneiden und so weiter und so fort.

Die amerikanische Firma Kong wirbt mit ihren langlebigen Produkten. "Unkaputtbar" ist nichts, darüber sollte man sich als Käufer immer im Klaren sein. Ich kenne Bulldoggen, die selbst den großen schwarzen Kong, der gemeinhin als unzerstörbar gilt, in Windeseile auseinander nehmen. Dennoch sind Produkte von Kong im Allgemeinen von längerer Dauer als andere Konkurrenzprodukte.

Ich möchte heute die Kong SafeStix vorstellen. Diese länglichen Stäbe aus Gummi dienen als Stöckchenersatz, lassen sich prima werfen und schwimmen sogar.

Unsere Hunde lieben diese Dinger abgöttisch. Egal ob ziehen, holen oder einfach nur umherschleppen: wenn wir einen Kong SafeStix aus dem Spielebeutel ziehen, ist uns ihre ungeteilte Aufmerksamkeit gewiss.

Die SafeStix gibt es in drei verschiedenen Größen. Für unsere englischen Bulldoggen und unseren Bullmastiff verwenden wir ausschließlich Größe L, da die kleineren Größen beim Zerren recht schnell kaputt gehen oder zerkaut und dann teilweise verschluckt werden.

Der Nachteil der großen SafeStix ist, dass sie durch ihre Länge unhandlich und schlecht zu transportieren sind. Schnell mal in die Jackentasche stecken ist da nicht. Auch muss man sich auf dem Hundeplatz oder unterwegs den ein oder anderen Spruch von Leuten anhören: die Form des SafeStix ist einfach...hmm... ja :-)


Es gab eine Änderung einer Kombination aus der Blumen-Kollektion und zwar beim Artikel "Floretts braun".
Hier wurde die Farbkombination des Webbandes vom Hersteller geändert, leider ohne dass ich es mitbekommen habe... Das Problem wurde mir erst gewusst, als ich eine neue Lieferung bekommen habe. Natürlich genau dann, wenn mehrere Kunden diese Kombination haben wollen *seufz*

Bisher sah es so aus:


Als ich die Borte für Kundenaufträge nachbestellen musste, wurde jedoch eine andere Kombi geliefert. Hier der direkte Vergleich:


Daher musste nun auch die Kombination in den Kollektionen angepasst werden und sieht nun so aus:




Alle Jahre wieder... denken Hundehalter mit Schrecken an den Abend und die Nacht des 31. Dezembers - Silvester!

Für viele Hunde ist dies ein schrecklicher Tag (mancherorts sind es ja sogar mehrere Tage!), in dem sie meist nur Stress und Angst durchleben. Grund sind die lauten Knaller und Böller, deren Ursprung für die Hunde nicht auszumachen ist und sie daher davor zurück schrecken.

Wir möchten dir hier einige Tipps an die Hand geben, wie du deinen Hund möglichst stressfrei ins neue Jahr bringst. Nicht jeder Tipp kann für jeden Hund angewandt werden, suche dir daher die Tipps zu Silvester heraus, die für dich und deinen Hund am besten umsetzbar sind.


  • Keine Knaller bzw. mit Verstand böllern
Als Hundehalter sollte es selbstverständlich sein, dass man entweder gar keine Knaller oder sie am besten weit weg vom eigenen Hund zündet. Ich möchte dir die Facebook-Veranstaltung "Wir zünden kein Feuerwerk" ans Herz legen - von Hundehalter für Hundehalter.

  • Geräusche-CD 
Dieser Tipp kann vorab zur Desensibilisierung genutzt werden. Aus Hundesicht sind die Knall- und Böllergeräusche ohne Zusammenhang und treten i.d.R. so selten auf (nur einmal im Jahr), dass der Hund sich nicht daran gewöhnen kann.
Abhilfe kann eine Geräusch-CD schaffen, auf der Silvestergeräusche aufgenommen sind. Diese spielt man dann dem Hund über einen längeren Zeitraum (am besten mehrere Wochen) hinweg vor und desensibilisiert ihn dadurch. 

  • Ruhigstellung
Besonders empfindliche Hunde kann man mit Medikamenten oder homöopathischen Mitteln für diesen Zeitpunkt ruhig stellen. Dies sollte aber grundsätzlich vorher mit dem Tierarzt besprochen werden, ob und welche Dosis dem Hund verabreicht werden kann.
Die Form des kompletten Ruhigstellens sollte kritisch betrachtet werden. Der Hund befindet sich dann in einer Art Dämmerschlaf: er kann sich nicht bis wenig bewegen, kann aber alles um ihn herum noch wahrnehmen - auch die Geräusche. Er hat dann aber nicht die Möglichkeit zur Flucht, was seine Angst vor der Knallerei u.U. noch verstärken könnte.

  • Eierlikör
Dem Hund Alkohol geben? Ich sehe schon, wie sich bei einigen Lesern nun die Nackenhaare sträuben. Aber keine Angst, ich rede nicht davon, den Hund ins Koma zu versetzen, sondern ihn einen ganz leichten Rausch zu verschaffen, durch den er die Geräusche weniger stark empfindet.
Bewährt hat sich dafür Eierlikör, da er von Hunden gerne genommen wird. Als groben Richtwert solltest du zwei Esslöffel Eierlikör für einen 25kg Hund annehmen. Der Eierlikör sollte am Nachmittag verabreicht werden, eventuell kann nachts, wenn die Wirkung nachlässt, noch ein Esslöffel (je nach Hundegröße, s.o.) nachgegeben werden.



Die Survival-Tipps für Silvester:
  • Leine deinen Hund an Silvester niemals ab! Auch nicht nachmittags oder nur mal kurz. Zu groß ist die Gefahr, dass doch irgendwelche gelangweilten Jugendlichen einen Böller nach dem Hund werfen und dieser in Panik davonrennt.
  • Lasse deinen Hund an diesem Tag nicht unbeaufsichtigt nach draußen. Gründe s.o.
  • Laufe zu den Zeiten, in denen nicht oder nur wenig geknallt wird. Verzichte auf eine letzte "Pinkelrunde" kurz vor Mitternacht; erledige das schon vorher.
  • Biete deinem Hund Rückzugsmöglichkeiten an. Wenn er flüchten will (innerhalb der Wohnung!), dann lass ihn flüchten. Hilfreich kann auch unser RELAX Roll-on sein, um dem Hund etwas Stress zu nehmen.
  • Bleibe in der Nähe deines Hundes, wenn er dies möchte. Oft hilft die Nähe des vertrauten Menschen, um den Hund etwas zu beruhigen. Bemuttere und bemitleide ihn jedoch nicht; dies kann seine Angst noch bestärken. Sei für ihn da, wenn er dich braucht; sei sein Fels in der Brandung.

Wir wünschen dir und deinen Vierbeinern einen stressfreien Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2015!


Jedes Jahr dasselbe Spiel: Sobald es im Frühjahr wärmer wird, tauchen "urplötzlich" ganz viele Zecken auf und befallen unsere Hunde. Kannte man ja nicht aus dem Vorjahr und dem Jahr davor... Nein, und es sind diesmal so ganz arg viele!

Doch was tun?? Meinem Hund muss geholfen werden - sofort!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich dafür gesteinigt werde, aber ich persönlich greife immer zur "Chemie" wie Frontline, Advantix usw.

Aber warum das?? Es gibt doch soooo viele wirksame Naturmittel gegen Zecken!

Ach ja, ist das so? Wirklich? Na, wollen doch mal sehen...

Beginnen wir doch einfach mal damit, warum Zecken so gefährlich sind. Sie sind nämlich nicht einfach nur nervig und hinterlasse unschöne Stellen im Hundefell, sondern sind Überträger wirklich fieser Krankheiten, die da wären:


Borreliose 
Sie ist bei uns die häufigste von Zecken übertragene Krankheit. Menschen erkranken häufiger und schwerer als Hunde. Nach Schätzungen von Medizinern gibt es pro Jahr mindestens 50.000 Borreliose-Infektionen beim Menschen. Borreliose wird vor allem über den Holzbock übertragen. 

Wo besteht Infektionsrisiko? Überall in Deutschland sind Infektionen möglich, selbst bei Spaziergängen in den Städten. Allerdings ist das Risiko in Süddeutschland etwas höher als im Norden. Auch die Vorstadien der Zecke, die kleinen Larven und Nymphen, können den Erreger übertragen, sie sind besonders gefährlich, weil sie leicht übersehen und zerquetscht werden. 

Wie lässt sich die Borreliose erkennen? 
Nur etwa die Hälfte der Infizierten erkrankt auch. Beim Menschen fällt oft eine Rötung der Haut um die Einstichstelle auf, die langsam größer wird. Wochen oder Monate später treten Taubheitsgefühle, schmerzhafte Nervenentzündungen oder Lähmungen auf, meist dort, wo der Blutsauger saß. Später, nach ungefähr einem halben Jahr oder mehr, können sich Gelenkentzündungen oder Nervenschmerzen entwickeln. Bei Hunden sind die Symptome vergleichbar, obwohl Hunde seltener erkranken. 

Wie wird eine Borreliose behandelt? 
Besteht beim Menschen der Verdacht auf Borreliose, raten Ärzte dazu, umgehend mit einem wirksamen Antibiotikum zu behandeln, mindestens einen Monat lang. Bei Patienten mit Gelenkentzündungen sollte die Therapie innerhalb von wenigen Tagen ansprechen. Vorbeugend existiert für Hunde eine Borreliose-Impfung, sie bietet jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. 

Womit muss bei Borreliose gerechnet werden? 
Nicht rechtzeitig behandelt, kann die Infektion chronisch werden und bei Mensch und Tier zu Nervenerkrankungen oder wiederkehrenden Gelenkschmerzen führen. 

Babesiose 
Die Erreger der Babesiose sind kleine Einzeller. Sie werden von der Auwaldzecke auf den Hund übertragen. Die Krankheit ähnelt in manchem der Malaria und wird daher auch Hundemalaria genannt. Die Einzeller befallen und zerstören die roten Blutkörperchen. Daher wird bei der Babesiose als häufigstes Symptom Blutarmut festgestellt. Die in Deutschland vorkommende Art Babesia canis befällt ausschließlich Hunde. 

Wo besteht ein Infektionsrisiko? 
Die Babesiose war früher als Reisekrankheit in den Schlagzeilen, kommt nun aber durch die Ausdehnung des Verbreitungsgebiets der Auwaldzecke auch in Deutschland vor. Die Babesien wandern vom Zeckendarm in die Speicheldrüsen der Zecke, sobald sie zusticht. Etwa einen Tag braucht der Einzeller vom Darm der Zecke bis zu den Speicheldrüsen. Diese Zeit bleibt den Hundehaltern, die Zecke zu finden und zu entfernen. 

Woran kann die Babesiose erkannt werden? 
Manche Hunde zeigen keine Symptome, andere haben sehr hohes Fieber (bis 42 Grad), sie verlieren Appetit, sind matt, müde und nicht zu motivieren. Mit der Zeit verlieren sie sichtbar an Gewicht. Später entwickeln sie Blutarmut und Gelbsucht. Bei massenhafter Zerstörung der roten Blutzellen färbt sich der Urin dunkelrot. Bei Beteiligung des Zentralnervensystems kann es zu Lähmungen, epileptischen Anfällen und Bewegungsstörungen kommen. 

Wie wird Babesiose behandelt? 
Das einzige wirksame Medikament ("Imidocarbdipropionat") ist in Deutschland für die Anwendung beim Hund nicht zugelassen, darf bei Therapienotstand aber gemäß den arzneimittelrechtlichen Bedingungen aus dem Ausland bezogen werden. Viele Hunde benötigen zusätzlich Flüssigkeit über den Tropf und eventuell eine Bluttransfusion. 

Womit muss man rechnen? 
Chronische Infektionen an Babesiose sind möglich. 

Ehrlichiose, Anaplasmose 
Ursache beider Krankheiten sind Bakterien. Hunde sind vor allem in Südeuropa gefährdet. Ehrlichiose wird von der bei uns seltenen Braunen Hundezecke übertragen. Überträger der Anaplasmose ist der europaweit auftretende Holzbock. Die Bakterien der Gattung Rickettsia dringen in die weißen Blutzellen ein und werden so in Lymphknoten, Leber und Knochenmark transportiert. 

Woran lässt sich Ehrlichiose bzw. eine Anaplasmose erkennen? 
Tiere, die akut an Ehrlichiose erkrankt sind, leiden unter hohem Fieber, ihre Lymphknoten schwellen an, sie sind apathisch. Chronisch an Ehrlichiose erkrankte Hunde magern ab, zeigen deutliche Blutungsneigung. Menschen können sich mit der Hunde-Ehrlichiose nicht infizieren. Bei der Anaplasmose können zusätzlich Lahmheit, Husten und Magen-Darm-Symptome auftreten. Menschen können Hunde-Anaplasmose bekommen. Nach dem heutigen Wissensstand ist das Risiko in Deutschland gering. Therapie: Antibiotika. 

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSM E) 
Das FSME-Virus, durch den Gemeinen Holzbock übertragen, verursacht beim Menschen eine Hirnhaut- und Hirnentzündung, es wird beim Stich mit dem Speichel der Zecke übertragen. Infektionen sind theoretisch überall in Deutschland möglich, werden aber vermehrt in Bayern und Baden-Württemberg registriert. 

Woran lässt sich FSME erkennen? 
Die Symptome sind oft unklar. Mattigkeit, Fieber und Bewegungsstörungen können Hinweise sein, im späteren Verlauf können auch Halsbeugestörungen auftreten. Auch Hunde können sich infizieren, sie erkranken jedoch selten. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, gibt es kein wirksames Medikament dagegen. Für den Menschen existiert eine effektive Schutzimpfung, die auch bei Kindern ab einem Jahr möglich ist, führt bei kleineren aber häufig zu Fieber.


Ganz im Ernst: Wer einmal einen Hund gesehen hat, der an Anaplasmose und Borreliose gelitten hat, wird wie ich die "sichere Variante" der "Chemie" nutzen.

Doch wie versprochen kommen wir nun zu den angeblichen "Wundermitteln" gegen die Blutsauger:

  1. Knoblauch: Die Schweden haben's getestet,  und Versuchsmenschen bei der Army täglich zwei Zehen (!!) Knoblauch verabreicht. Täglich. Dadurch fielen die Zeckenbisse auf ca. 0,2 Stück pro Woche. Wir haben also noch immer die Gefahr, dass Krankheiten übertragen werden können. Bevor man seinem Hund jedoch solche Mengen an Knoblauch verabreicht, sollte man sich diesen Artikel genauer ansehen.
  2. Bernstein: Ich war schon immer skeptisch dagegen und außer einem ästhetischen Aspekt hätte ich meinen Hunden nie eine solche Bernsteinkette angelegt. Hier wurde die Nutzlosigkeit von Bernsteinketten sehr treffend beschrieben, sodass ich da mehr nicht hinzuzufügen habe.
  3. Effektive Mikroorganismen (EM): Ich weiß nicht, wann dieser schwachsinnige Trend zu uns rüberschwabbte, aber ich erinnere mich noch, wie ich irritiert nach EM googelte. Diese ach so tollen Wunderdinger bewirken jedoch Null. Nada. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Studien, die überhaupt irgendeine Wirksamkeit der Dinger belegt. Ich verbuche die Teile unter "Geldschneiderei". Wem das noch nicht reicht, sollte sich mal folgende Fragen stellen: Angeblich sind es ja die effektiven Mikroorganismen, die da helfen sollen. Diese bestehen größtenteils aus Milchsäurebakterien, also den Dingern, die DIE Zeckenmarker schlechthin sind (Punkt eins). Zweitens werden dann diese Milchsäurebakterien in Keramik eingebacken - GEBACKEN bei je nach Herstellungsart 1000-2000 Grad Celsius. Milchsäurebakterien sind aber äußerst hitzelabil, die meisten sterben bei 70-80 Grad Celsius ab. (Punkt zwei)
  4. Kokosöl & Co.: Angeblich soll der Geruch Zecken abwehren. Angeblich. Natürlich gibt es da "Unterschiede", ja, ne, is' klar. Und mal ehrlich: Ich soll meine drei Hunde (alle jenseits der 30kg) mehrmals am Tag mit dem Zeug einreiben, nur um nach draußen zu gehen? Dafür muss ich mir ja nen HiWi einstellen...

Ok, aber warum schwören denn nun so viele Leute auf die wundersame Zeckenfreiheit der ach so tollen Mittel?

Das hat wahrscheinlich etwas mit dem Leben einer Zecke zu tun. Die ersten Zeckenausbrüche gibt es meistens im April/Mai. Die Hundehalter sehen "untypisch" viele Zecken und suchen händeringend nach einem Mittel dagegen, das natürlich dann auch erstmal seine Zeit zum Wirken braucht. Im Juni bis Spätsommer sind die Zecken in der Larvenzeit, suchen sich also keinen Wirt, ergo gibt es bedeutend weniger Zeckenbefälle - was die Hundehalter selbstverständlich auf ihre Wundermittel zurückführen. Dann im Spätsommer kommen die Zecken plötzlich wieder und dem besorgten Hundehalter ist klar: das EM- oder Bernsteinkettchen hat seine Wirkung verloren, es muss also sofort ein Neues her!

Absoluter Quatsch!

Das alles hat einfach etwas mit dem Lebenszyklus der Zecke zu tun und nicht mit irgendwelchen Mittelchen, deren - ich betone und wiederhole - Wirksamkeit entweder nicht erwiesen oder bewiesen wurde, dass es nicht wirkt.



Hier mal eine nette Infografik von zecke.de . Und bei diesen Hardfacts glauben wirklich Leute, dass sich Zecken mit Bernstein abwehren lassen?? Außerdem warnt auch diese Seite vor "Hausmittelchen".

Ja, ich setze auf die böse, böse "Chemie", meine Hunde vertragen es und es gibt mir zumindest einen gewissen Schutz gegen all die Krankheiten der Zecken. Natürlich beißen Zecken auch "gefrontlinte" Hunde, aber sie sterben danach sofort, haben also weit weniger Zeit, ihre Krankheitserreger im Hund zu verbreiten.

Es gibt auch Hunde, die die "Chemie" nicht vertragen, aber ist das nicht mit allem so? Es gibt Menschen, die keine Butter vertragen oder keine Paprika oder, oder, oder. Das sind aber immer individuelle Ausnahmen. Und für diese Ausnahmen muss natürlich eine Alternative gefunden werden. Aber muss die Alternative irgendwelches Zeug sein, das rein zur Geldmacherei dient, weil es erwiesenermaßen rein gar nichts bringt?


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Hunde bereichern jede Familie. Kinder, die mit Hunden aufwachsen, sind sozialer, weniger häufig krank und leiden weniger an chronischen Krankheiten.

Hunde sind toll, gar keine Frage!

Aber wenn ich solche Bilder wie oben sehe, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Und vor allem: Eltern finden das noch "niedlich" und posten es im Internet - wo es andere Eltern dann wieder nachmachen.

Nahezu täglich gibt es in den Zeitungen oder Nachrichten die Meldung "Hund beißt Kleinkind". Oft sind es die bis dato unauffälligen Familienhunde, die sich plötzlich und - selbstverständlich - absolut grundlos in blutrünstige Bestien verwandeln.

Moment, da stimmt doch was nicht.

Glaubt jemand mit einem Minimum von Grips eigentlich wirklich diesen gequirlten Mist, der in der B*** oder anderen Boulevard-Blättern steht? Glaubt wirklich jemand, dass ein freundlicher Familienhund eines Morgens aufwacht und sich denkt "Jup, heut' beiß' ich mal das Kind, einfach weil ich's kann!"

BULLSHIT!

Kein normal sozialisierter Hund würde plötzlich grundlos zubeißen! Noch dazu werden die Kinder meistens ins Gesicht gebissen. An was erinnert uns das? Richtig, den unter Hunden üblichen Schnauzgriff, der verallgemeinert in Hündisch bedeutet "Hör' mit dem auf, was du da gerade tust!" Klar geht es nicht gut aus, wenn die scharfen Hundezähne auf die weiche Kinderhaut treffen. Aber man muss bedenken: dies ist die letzte Instanz, die letzte Möglichkeit des Hundes zu sagen "Bis hierhin und nicht weiter!". Da ist vorher schon genug gelaufen, bis ein Hund sich genötigt sieht, diesen Schritt zu gehen. Das ist die letzte Warnung. Wenn dann von den Eltern nicht eingegriffen wird, geht es böse aus!

Bevor es zu einem drastischen Schritt wie dem Zubeißen kommt, senden Hunde die sogenannten Beschwichtigungssignale aus - die von Kindern natürlich nicht gedeutet werden können! Daher sind die Eltern in der PFLICHT, dafür zu sorgen, dass weder Kind noch Hund zu Schaden kommen!

Hier ein Video, das zeigt, wie - sorry - beschränkt und einfältig manche Eltern doch sein können.


Der Hund zeigt mehrmals eindeutige Beschwichtigungssignale, will sogar der für ihn unangenehmen Situation aus dem Weg gehen - und die Eltern finden das noch lustig und animieren ihr Kind, den Hund zu verfolgen und weiter zu traktieren! Hier muss man kein Hundetrainer sein, um zu sehen, dass dieser arme Rotti sich bald in den "blutrünstigen Listenhund" verwandeln wird, der wieder auf der Titelseite der B*** prangt!

Also liebe Eltern, Hunde sind toll! Aber beschützt sie auch vor (Klein-)Kindern. Wenn euer Kind etwas zum Drücken oder Spielen will, gebt ihm ein Stofftier! Lasst Hund und Kind niemals unbeaufsichtigt und sucht an eurem Hund nach Beschwichtigungssignalen und greift dann SOFORT ein!!

Denn im Endeffekt ist es der Hund, der für die Dummheit und mangelnde Fürsorge mancher "Eltern" mit seinem Leben bezahlen muss.
Alle Jahre wieder kommt er ganz plötzlich: der Sommer! Und anscheinend haben es viele Zweibeiner noch immer nicht begriffen...

Kein Hund gehört im Sommer ins Auto! Never ever!

Bereits ab 20 Grad Celsius im Auto kann dem Hund der Tod drohen!

Sie erreichen uns zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden. 
Es reichen schon wenige Minuten ab zirka 20 Grad Celsius in einem verschlossenen Auto (oder Fensterspalt) in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Wird der Hund nicht rasch aus dieser Situation gerettet, kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. 

Erste Anzeichen dieser Überhitzung: 
  • Unruhe, 
  • eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, 
  • Taumeln, 
  • Erschöpfung.

Es reicht nicht aus dem Hund die Fenster zu öffnen oder im Schatten zu parken!
Lassen Sie ihren Liebling besser daheim im kühlen Haus.



Wenn Sie auf einem Parkplatz einen Hund in einem Auto sehen, der kurz vor einer Überhitzung steht, zögern Sie nicht! Lassen Sie den Besitzer des Wagens umgehend bspw. im Supermarkt ausrufen. Rufen Sie die Polizei. 

Frage:
Macht man sich strafbar, wenn man die Scheibe eines in der prallen Sonne stehenden Autos einschlägt, um ein darin unter der Hitze leidendes Tier zu befreien?

Antwort:
Es kommt darauf an. Das Einschlagen einer fremden Autoscheibe bedeutet grundsätzlich eine Sachbeschädigung nach Art. 144 des Strafgesetzbuchs (StGB). Möglicherweise besteht hierfür jedoch ein Rechtfertigungsgrund. Geschieht die Tat im Interesse des Tierhalters, liegt hier­für der Rechtfertigungsgrund des sog. Handelns mit mutmasslicher Ein­wil­li­gung des Verletzten vor, die als Geschäftsführung ohne Auftrag (Art. 419ff. OR) rechtmässig ist.
Tierbefreiungsaktionen sind zudem nur dann zulässig, wenn die Notsituation der betroffenen Tiere nicht anderweitig abgewendet werden kann. Um straflos zu bleiben, muss der Tierbefreier nachweisen können, dass andere, weniger weit gehen­de Mas­s­nahmen nicht gefruchtet haben oder aussichtslos bzw. aus zeitlichen Grün­den nicht mehr möglich gewesen wären. Hält sich ein Tierhalter beispielsweise in der Nähe des Fahrzeugs auf, kann eventuell schon ein klärendes Gespräch zur Befreiung des Tieres führen.
Sollte also wie in unserem Beispiel durch das Ausrufen des Fahrzeugs im Supermarkt keine Reaktion erfolgen und es dem Hund im Auto gesundheitlich schlechter gehen, würde ich nicht zögern, die Scheibe einzuschlagen.



Falls Sie einen Hund sehen, der eines der oben genannten Überhitzungssymptome zeigt, sollten sie wenn möglich das Tier sofort in den Schatten bringen und einen Tierarzt rufen. In diesem Fall sollte die Körpertemperatur, allmählich abgesenkt werden: Durch Trinkwasser, ein kaltes Handtuch, einen Eisbeutel auf Kopf, Hals und Brustkorb oder durch das Eintauchen des Hundes in lauwarmes - nicht kaltes - Wasser. 

Wenn Sie mit Ihrem Hund bei Hitze unterwegs sind, empfehlen wir die Aqua Coolkeeper Kühlprodukte => http://www.el-dog-rado.com/Hundezubehoer/

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch dieses Video eines amerikanischen Tierarztes ans Herz legen, der den Selbstversuch in einem überhitzten Auto wagt! Ich denke, das spricht für sich.


Für alle die, die unsere geniale NoseButter noch nicht kennen, möchte ich hier eine kleine Zusammenfassung schreiben.



1. Was ist NoseButter?

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Oft haben Hunde eine trockene Nase. Vor allem kurzschnäuzige Rassen wie Mops, Bulldogge oder Shi-Tzu sind davon betroffen.

Die Lösung: "Nose Butter" - DER Nasenbalsam für trockene, krustige oder aufgesprungene Hundenasen. Mit Hilfe der Nose Butter wird die Nase Ihres Hundes in wenigen Tagen wieder weich und geschmeidig.Die Lösung: "Nose Butter" - DER Nasenbalsam für trockene, krustige oder aufgesprungene Hundenasen. Mit Hilfe der Nose Butter wird die Nase Ihres Hundes in wenigen Tagen wieder weich und geschmeidig.

NoseButter ist 100% biologisches Naturprodukt ohne chemische oder künstliche Zusatzstoffe!


Seit Juni sind sie da - die Kollektionen!


Halsband Pinwheel Belle
Seit Juni 2013 gibt es die Möglichkeit, bereits fertig zusammengestellte Halsbänder, Leinen und seit August 2013 auch Geschirre bei uns im Shop zu bestellen.

Uns erreichten immer wieder Hilferufe, dass die Konfiguratoren zu schwierig zu bedienen seien oder bei speziellen Bildformaten kaum oder gar nicht richtig funktionierten. Auch war oft Ideenlosigkeit ein Grund, weshalb man uns angeschrieben hat.

Vorangegangene Themen in der Rubrik "Dr. Tank empfiehlt...":


Heute: Woran erkenne ich ein gutes Hundefutter?


Wuff! Ich bin Dr. Tank, meines Zeichens Spezialist für Hunde. Wie Sie sicherlich unschwer erkennen können, bin ich eine englische Bulldogge. Ich kann Ihnen sagen, für mich ist es gar nicht so einfach, gutes Hundefutter zu finden. Wie denn auch? Bei diesen ganzen Deklarationen, bei denen keiner durchblickt, oder bei dieser immensen Vielfalt, die auf einen einprasselt.

Sicherlich gibt es viele vierbeinige Kollegen, denen es genauso ergeht. Daher habe ich nachfolgend einige wichtige Eckpunkte zusammengetragen, wie man ein gutes und ausgewogenes Hundefutter erkennt.

Ich werde oft per Mail gefragt, warum ich im Online-Shop EL-DOG-RADO.de nur "so wenige" Futtersorten von wenigen Händlern (im Grunde nur einem) anbieten würde. Der Markt biete doch so mannigfaltige Auswahl.

Sicherlich, es gibt eine riesengroße Auswahl an Futtersorten am Markt. Aber nur über meine Leiche würde ich einigen davon meinen Hunden vorsetzen.

Einerseits spielen natürlich die Inhaltsstoffe eine große Rolle. Jemand soll mir mal bitte erklären, was über 70% Getreide im Futter eines Caniden zu suchen hat...?
Da fallen also schonmal diese ganzen "Futterversorger" wie "ja!" und sonstige Eigenmarken raus. So einen vom Boden zusammengekehrten Dreck aus Schlachtungsanlagen, bestehend aus Schlachtabfällen, Kot, Blut, Hörnern, Hufen, etc., füttere ich meinen Hunden definitiv nicht!

Dann gibt es die große Riege der "bekannten" Futterversorger, wie Eukanuba, Chappi, Frolic, Hill's, ... Auch hier würde ich nur über meine Leiche das Futter dieser (und anderer) Firmen in meinem Shop anbieten!

Warum?


Weihnachten naht!

Schenke auch deinem vierbeinigen Familienmitglied etwas Individuelles und Persönliches zu Weihnachten!

Auf EL-DOG-RADO.de gibt es bis einschließlich 07.12.2012 (einen Tag nach Nikolaus ;-) ) das große Weihnachtsspecial:

Satte 15% Preisnachlass auf alle Artikel, die in den Konfiguratoren zusammen gestellt werden! (Halsband, Geschirr, Leine)


Heute: Sichtbarkeit im Herbst


Wuff! Ich bin Dr. Tank, meines Zeichens Spezialist für Hunde. Wie Sie sicherlich unschwer erkennen können, bin ich eine englische Bulldogge. Ich kann Ihnen sagen, ich freue mich, dass die Tage etwas kühler werden!

Im Sommer hatte ich ganz schön mit der Hitze zu kämpfen. Doch nun macht es mir wieder richtig Spaß, ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen oder draußen herumzutoben.
Mir geht es dabei wie den meisten Hunden, denn jetzt im Herbst werden fast alle meine Artgenossen deutlich aktiver.

Dr. Tank empfiehlt... - Nützliches und Wissenswertes aus dem Hundealltag


Heute: Heiße Temperaturen bedeuten Gefahr für uns!


Wuff! Ich bin Dr. Tank, meines Zeichens Spezialist für Hunde. Wie Sie sicherlich unschwer erkennen können, bin ich eine englische Bulldogge. Ich kann Ihnen sagen, diese Hitze da draußen macht mich fertig...
Hitze ist für uns kein Zuckerschlecken und noch immer sterben jedes Jahr hunderte Hunde an den Folgen. Zu oft vergessen unsere Menschen, dass wir nicht wie sie schwitzen können. Wir versuchen durch Hecheln unsere überschüssige Körperwärme abzugeben, jedoch ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn wir in einem geschlossenen Auto warten und im wahrsten Sinne des Wortes "gegrillt" werden...

Bereits Temperaturen ab 25°C nehmen wir als unangenehm war. Dies variiert von Rasse zu Rasse jedoch auch stark. Ich als Bulldogge bin sowieso etwas anfälliger. Zum Glück verzichten meine Menschen bei solcher Wärme auf jedwede Anstrengung mit mir und geht vorzugsweise nur in den kühleren Morgen- und Abendstunden mit mir laufen.